Vom ersten Anruf bis zu deinen fertigen Bildern
Die meisten Menschen, die bei mir anfragen, sagen im ersten Satz: „Ich kann aber überhaupt nicht posieren.“ Gut so. Genau darauf ist mein Ablauf ausgelegt. Du musst vor der Kamera nichts können und nichts darstellen – ich arbeite mit vorhandenem Licht, an echten Orten, und die Bilder entstehen im Gespräch, nicht auf Kommando. Hier steht Schritt für Schritt, was passiert, damit du vorher weißt, worauf du dich einlässt.
1. Das Vorgespräch – kostet dich nichts außer zwanzig Minuten
Wir telefonieren, schreiben oder zoomen und klären das Wichtigste: Wofür brauchst du die Bilder? Ein Bewerbungsfoto stellt andere Anforderungen als eine Sedcard für die Schauspielkartei, ein Unternehmensportrait andere als eine Dessous-Strecke. Daraus ergeben sich Bildanzahl, Dauer und Nutzungsrechte – und damit auch der Preis.
Wir gehen Themen und erste Ideen durch. Brauchen wir noch Material oder ein bestimmtes Outfit? Sehr häufig lasse ich dich eine Pinterest-Pinnwand anlegen, auf der du Bilder sammelst, die dich ansprechen. Ich habe eine eigene große Sammlung, und beides lässt sich gut kombinieren. So wissen wir beide vorher, wohin die Reise geht.
2. Termin und Location – ich komme zu dir
In- oder Outdoor? Bei dir vor Ort oder in meiner Nähe? Hast du eine eigene Location – Homeshootings mag ich besonders gern? Brauchen wir ein Mietstudio, ein Hotel oder eine Ferienwohnung? Oder kennst du einen guten Lost Place? Ich habe ein kleines Homestudio, und unterwegs dient mein Wohnmobil als mobile Basis: Ausrüstung, Umkleide, Regenschutz. Gerade an Orten ohne Infrastruktur ist das der Unterschied zwischen zwei und fünf Stunden Shooting.
Ich bin regelmäßig zwischen Hamburg und Reinbek, Bremen und Syke, Berlin, dem Allgäu und dem Raum Heilbronn und Stuttgart unterwegs. Liegt dein Wunschtermin auf einer ohnehin geplanten Tour, entfällt die Anfahrt – frag einfach nach meinen aktuellen Tourdaten.
3. Der Shootingtag
Wir treffen uns pünktlich, ich bin meistens deutlich vorher da. Den Vertrag schicke ich dir vorab zu; darin stehen Bildumfang, Nutzungsrechte und Veröffentlichung. Damit sind die Rahmenbedingungen geklärt, bevor die erste Aufnahme entsteht – keine unangenehmen Fragen hinterher.
Dann reden wir erst einmal. Wenn es sich anbietet, trinken wir vor Ort einen Kaffee. Ich möchte die Person kennenlernen, die ich fotografiere. Und genau währenddessen entstehen die ersten Bilder – während du dich bewegst, lachst, dich umschaust. Ich lasse mir eine Haltung anbieten und entwickle die Situation dann gemeinsam mit dir weiter, bis das Ergebnis stimmt. Wir wechseln langsam den Platz, schlendern herum, machen weitere Fotos. Ich habe einen groben Plan, lasse mich aber von der Location und von dir inspirieren. Das ist ein gemeinsamer kreativer Prozess, kein Abarbeiten einer Liste.
4. Nach dem Shooting: Auswahl, Entwicklung, Lieferung
Ich sichte, wähle aus und entwickle die Bilder von Hand. Retusche setze ich zurückhaltend ein: Kleine Unregelmäßigkeiten und die Spuren des Lebens gehören zu einem Gesicht und bleiben im Bild. Was du bekommst, sind kontrastreiche Farbbilder und Schwarz-Weiß mit Ecken und Kanten – keine Filtertrends, die in drei Jahren datiert aussehen.
Die fertigen Dateien stelle ich dir als Download bereit, in der Auflösung, die du für deinen Zweck brauchst. Die Nutzungsrechte sind im Vertrag festgehalten – ob privat, für Website und Social Media oder werblich, das legen wir vorher gemeinsam fest.
Was es kostet
Der Aufwand richtet sich nach Bildumfang und Nutzungsrechten, nicht nach der Firmengröße. Deshalb stehen die Preise nicht als starre Liste auf der Seite, sondern kommen als vollständige Übersicht zu dir: Name und E-Mail-Adresse in das kurze Formular eintragen, und die Gesamtpreisliste 2026 mit allen Paketen liegt binnen Sekunden als PDF in deinem Postfach. Kein Verkaufsgespräch, keine Verpflichtung.
Endpreise – als Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
Häufige Fragen
Ich kann nicht posieren – ist das ein Problem?
Nein, im Gegenteil. Menschen, die eine einstudierte Pose abrufen, sehen auf Bildern meistens aus wie eine einstudierte Pose. Ich arbeite über Gespräch und Bewegung, und ich sage dir, wenn etwas funktioniert.
Und wenn es regnet?
Dann wird es oft besser. Eine geschlossene Wolkendecke ist die größte Softbox, die es gibt, nasses Pflaster spiegelt, und ein Schauer räumt die schönste Location leer. Ich plane um das Wetter herum, nicht dagegen.
Wie lange dauert ein Shooting?
Je nach Umfang zwischen anderthalb Stunden und einem halben Tag. Das legen wir im Vorgespräch fest, damit du planen kannst.
Darf ich die Bilder für LinkedIn oder meine Website nutzen?
Ja, wenn wir das vorher so vereinbaren. Genau dafür steht die Nutzung im Vertrag – damit du die Bilder nutzen kannst, ohne später nachfragen zu müssen.
Kommst du auch zu mir?
Ja. Ich arbeite ohne festes Studio und bin mit dem Wohnmobil überregional unterwegs.
Bereit?
Schreib mir in zwei Sätzen, worum es geht – Portrait, Business, Sedcard, Hochzeit oder Bandfotografie – und wo du sitzt. Ich melde mich mit einem Terminvorschlag und der passenden Paketempfehlung zurück. Du erreichst mich über das Kontaktformular oder direkt unter hello@creazyfoto.de.
creazyfoto – Portrait- und Charakterfotograf on Tour. Natürlich findet ihr mich auch auf Instagram und Facebook.
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