Eine Hochzeit im Allgäu ist eine Frage der Logistik, bevor sie eine Frage der Bilder wird. Die schönsten Locations liegen selten am asphaltierten Parkplatz, und das Wetter hält sich nicht an die Zeitplanung. Beides bekomme ich mit dem Wohnmobil als mobiler Basis in den Griff.

Bergwetter ist Bildmaterial, kein Risiko

Im Allgäu kann ein Tag mit Föhnhimmel beginnen und mit Nebelbänken über den Wiesen enden. Wer eine Reportage auf blauen Himmel plant, verliert. Ich plane sie auf beides: Hochnebel gibt weiches, gleichmäßiges Licht für die Trauung, ein aufreißender Himmel am Abend liefert das Bild, das später über eurem Sofa hängt. Ziehende Wolkenschatten über den Hängen sind kein Makel, sondern der Grund, warum Bergbilder Tiefe haben.

Meine Region im Allgäu

Rund um Waal, Buchloe, Kaufbeuren und Landsberg bin ich regelmäßig für Portrait- und Reportageprojekte unterwegs und kenne die Gegend nicht aus dem Reiseführer. Almwiesen mit freiem Blick auf die Kette, kleine Seen, in denen sich am Morgen die Berge spiegeln, alte Höfe und Kapellen, die für freie Trauungen taugen. Für Paare, die es alpiner mögen, gehe ich weiter Richtung Oberallgäu – der Aufwand dafür steht in der Preisliste.

Oben in den Bergen habe ich Angie fotografiert: im Dirndl, mit Darth-Vader-Maske, auf einem Felsen vor dem Grat. Keine Hochzeit – aber vermutlich das Bild, das am schnellsten zeigt, wie ich arbeite. Der Ort bleibt der Ort, das Licht bleibt das Licht, und davor steht ein Mensch, der nicht so tut, als wäre er woanders.

Frau im hellen Dirndl mit Darth-Vader-Maske auf einem Felsen, dahinter der Grat der Allgäuer Berge
Angie in den Allgäuer Bergen. Kein Hochzeitsbild — aber meine Handschrift.

Warum das Wohnmobil hier zählt

An einer Almlocation gibt es keinen Strom, keinen Raum zum Umziehen und keine Möglichkeit, Ausrüstung trocken abzustellen. Mein Wohnmobil steht deshalb so nah an der Location, wie es die Zufahrt erlaubt: als Umkleide, als Regenschutz und als Basis für den Akkuwechsel. Das ist kein Marketing-Detail, sondern der Unterschied zwischen einer Reportage, die bis in die Nacht läuft, und einer, die um 20 Uhr endet.

Anfahrt und Termine

Das Allgäu liegt auf meiner Süd-Route zwischen dem Raum Heilbronn und den Bergen. Fällt euer Termin in eine ohnehin geplante Tour, entfallen die Anfahrtskosten – sprecht mich rechtzeitig auf meine Tourdaten an.

Meine Tour steht ungefähr ein halbes Jahr im Voraus. Deshalb ist ein halbes bis dreiviertel Jahr Vorlauf die ehrlichste Antwort auf die Frage, wann ihr buchen solltet. Kurzfristig geht auch – wenn euer Datum ohnehin auf meiner Route liegt.

Termin anfragen: Über mein kurzes Preisanfrage-Formular bekommt ihr die vollständige Gesamtpreisliste 2026 mit allen Reportage-Paketen sofort als PDF – ohne Verkaufsgespräch, ohne Verpflichtung.

Endpreise – als Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

Eine Allgäuer Hochzeit, ganz erzählt

Am 17. April 2020 hat Nina im Rathaus Waal Ludi geheiratet. Die Braut ist meine Tochter – das gehört hierher, bevor jemand fragt. Ins Trauzimmer durften fünf Menschen, ich stand draußen auf dem Platz. Von der Trauung selbst habe ich keine einzige Aufnahme, und trotzdem zeige ich diese Reportage am liebsten, wenn es ums Allgäu geht: Ich durfte nicht mit hinein – eine Hochzeit im Rathaus Waal. Wie es dort mit Trauzimmer und Terminen aussieht, steht bei der Gemeinde Waal.

Danach ging es an den Dießener Weiher, ein paar Minuten von Waal entfernt: eine Badestelle, ein Steg, eine Hütte am Ufer, sonst nichts. Genau das reicht. Ein Ort muss nicht spektakulär sein, er muss ruhig sein.

Das Brautpaar lacht am Seeufer des Dießener Weihers – Hochzeit im Allgäu
Dießener Weiher, April 2020. Ein Steg, eine Hütte, sonst nichts.

Mehr zu meinem Ansatz und dem Gesamtportfolio: Destination Hochzeitsfotografie.