TFP & freie Projekte

TFP steht für „Time for Prints“: Fotograf und Model arbeiten ohne Honorar zusammen, beide nutzen die Bilder für ihr Portfolio. So sind über viele Jahre die Aufnahmen entstanden, die einen großen Teil dieses Archivs füllen — und mit ihnen meine fotografische Handschrift. Ich arbeite deutschlandweit, mit dem Wohnmobil als mobilem Studio, und bin dadurch regelmäßig im Raum Heilbronn und Stuttgart, in Hamburg und Bremen, im Allgäu und in Berlin.

Was TFP bei mir heißt — und was nicht

TFP heißt nicht „kostenlose Bilder auf Zuruf“. Es heißt: Zwei Leute investieren Zeit in eine gemeinsame Idee, und beide bekommen etwas heraus, das sie sonst nicht hätten. Wer einfach nur Bilder braucht, ist mit einem gebuchten Shooting schneller und besser bedient. Wer eine Idee mitbringt, ist hier richtig.

Ausführlicher habe ich das in zwei Beiträgen aufgeschrieben: Was ist ein TFP-Shooting? und Warum ich auf TFP-Basis arbeite.

Meine Entwicklungswerkstatt, nicht mein Angebot

Heute fotografiere ich als Gewerbe. Freie Projekte laufen weiter, aber als Entwicklungsarbeit auf meinen Touren. Hier probiere ich aus, was später im Auftrag sitzen muss: ungewöhnliche Perspektiven, neue Charakter-Looks, Licht aus dem, was vor Ort ohnehin da ist. Ungestellt, ausdrucksstark, ohne glattgebügelte Retusche.

Deshalb steht auf dieser Seite kein Angebot. Du siehst die Werkstatt, nicht den Laden.

Aus freien Projekten werden bei mir Serien

Ein einzelnes Bild sagt wenig. Interessant wird es, wenn ich einen Menschen mehrfach fotografiere, an verschiedenen Orten, über Jahre. Deshalb entstehen hier fast immer Reihen statt Einzelaufnahmen.

Stationshoot

Immer dasselbe Prinzip: ein Ort, ein Nachmittag, keine Requisitenkiste — und ein anderer Mensch. Woher die Idee kommt — und die Ausgaben: Bea, Christina, CAT, Diddka, Ini, Asuna, Marie und Larissa. Alle Ausgaben im Stationshoot-Archiv.

Lebensspuren — Ü80

Schlichte Portraits von Menschen über achtzig, aufgenommen nur mit Fensterlicht. Gesichter, die vom Leben erzählen, ohne Schnickschnack. Wie das Projekt entstanden ist.

Charakterstudien unterwegs

Sigi in der verlassenen Ziegelei und in den Dünen, Ramona als Stormtrooperin auf dem Bonanza-Rad, der Elektropunker im Gartenhaus, Sarah zwischen Oberbaumbrücke und Dockland. Kein Studio, kein Posing-Katalog — eine Runde durch die Stadt und am Ende Bilder, die nach dem Menschen aussehen und nicht nach Kulisse.

Dass ich mit denselben Menschen immer wieder arbeite, ist kein Zufall, sondern Methode.

Wann ein freies Projekt zustande kommt

Selten, und nach Auswahl. Ich nehme wenige, ausgewählte Anfragen an — und die Entscheidung fällt nicht nach Terminkalender, sondern nach Idee. Wer eine Vorstellung mitbringt, die mich reizt, hat bessere Karten als wer Bilder fürs Portfolio braucht.

Wenn du ein Shooting buchen möchtest

Alles, was für dich entsteht, ist Auftragsarbeit mit festem Bildumfang und geklärten Nutzungsrechten — deutschlandweit, mit dem Wohnmobil als mobilem Studio: